Bildung

Medizinische Kenntnisse

KRANKHEITSBILDER UND BEHANDLUNGSFORMEN

Für Fachpersonen im Gesundheitswesen ohne medizinischen Hintergrund sind Grundbegriffe der medizinischen Sprache sowie Kenntnisse zum Aufbau und zur Funktion des menschlichen Körpers unabdingbar. Der systematische Einstieg in die medizinischen Grundlagen erleichtert Nicht-Medizinern den Dialog mit Ärzten, Therapeuten sowie Vertrauens- und Versicherungsärzten.

Diese viertägige Ausbildung vermittelt medizinische Grundlagen und fördert das allgemeine Verständnis der medizinischen Terminologie. Sie wenden medizinische Fachbegriffe korrekt an, können Behandlungsmethoden dem jeweiligen Krankheitsbild zuordnen, die Leistungspflicht anhand der Rechtsprechung überprüfen und ihr Verständnis für schulmedizinische Grundlagen verbessern. Dieser Fachkurs vermittelt zudem praxisrelevante Handlungskompetenzen für die effiziente Fallbeurteilung.

 

Inhalte

  • Medizinische Terminologie: Die medizinische Sprache
  • Innere Organe: Anatomie, Physiologie und Pathologie der wichtigsten Organsysteme
  • Bewegungsapparat: Anatomie, Physiologie und Pathologie des Muskel-Skelett-Systems
  • Fallbearbeitung und Besprechung: Beispiele aus der Praxis

 

Ziele

  • Sie kennen häufige und typische Krankheitsbilder und deren wichtigsten Behandlungsmethoden.
  • Sie können die Leistungspflicht anhand der Rechtsprechung und vorhandenen Gesetze beurteilen.
  • Sie können im Leistungsbereich Diagnosen und Therapien auf Stimmigkeit überprüfen und vermeiden dadurch unnötige administrative und finanzielle Aufwände.
  • Sie erhalten die medizinischen Grundlagen für eine effiziente Risikoprüfung bei Versicherungsanträgen.
  • Sie verbessern die Zusammenarbeit mit den Vertrauensärzten und den Leistungserbringern.

 

Zielgruppe

  • Fachpersonen, welche mit medizinischen Sachverhalten konfrontiert sind und sich mit versicherungsrelevanten Fragestellungen befassen. Dies betrifft gleichermassen Mitarbeitende bei Kranken- und Unfallversicherungen sowie Privatversicherungen,  medizinisches Praxispersonal, medizinische Sekretärinnen, Mitarbeitende der Spitex oder von Kliniken und Spitäler.

 

Referenten

  • Dr. med. Bruno Soltermann, Vertrauensarzt SGV
  • Dr. med. Jörg Bautzmann, Vertrauensarzt SGV
  • Dr. med. Michael Sauter, Vertrauensarzt SGV

 

Gut zu Wissen: Die medizinische Terminologie

Die medizinische Terminologie ist der gesamte Fachwortschatz der Medizin, der v.a. lateinische und griechische Fachbegriffe umfasst. Die Terminologie dient der effizienten und eindeutigen, fachsprachlichen Kommunikation, welche ohne korrekte und einheitliche Verwendung dieser Fachwörter nicht möglich wäre. Die Medizin mit ihren zahlreichen Fachrichtungen weist einen immensen Wortschatz an komplexen Fachbegriffen auf. Über das letzte Jahrhundert wurden die anatomischen und pathologischen Begriffe in zahlreichen komplizierten Regelwerken gesammelt und vereinheitlicht (z.B. Pariser Nomina anatomica, 1955). Zum Beispiel die systematische Sammlung von medizinischen Begriffen zur eindeutigen Benennung von Teilen der menschlichen Körper nennt man anatomische Nomenklatur. Pathologie umfasst die Nomenklatur der Krankheiten und Krankheitsprozesse. Im Unterricht an der medizinischen Fakultät ist man über Jahre hinweg mit der Terminologie der Medizin beschäftigt und hat die Zeit, sich umfassend damit zu beschäftigen. Im Gegensatz dazu kann die schiere Komplexität der medizinischen Terminologie beispielsweise Versicherungsmitarbeitende, welche keine sechs jährige Ausbildung in Medizin hinter sich haben, schnell überfordern. Dieser RVK Kurs soll hier Unterstützung bieten: in nur vier Tagen vermittelt er medizinische Grundlagen und ein Grundwissen der medizinischen Terminologie, die eine gute Basis bilden für die Arbeit in der Versicherungsmedizin.

 

Kundenstimmen

Gaby Cajochen

Gaby Cajochen

Abteilungsleiterin, AGV Kantonale Unfallversicherung

«Die massgeschneiderte Inhouse-Schulung hat alle Mitarbeitenden begeistert. Im Besonderen beeindruckte uns der praxis- und kundenspezifische Wissenstransfer. Im Arbeitsalltag profitiert nun das ganze Team von dieser Inhouse-Schulung.»