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Tagung Langzeitpflege

Gesundheitsförderung im Langzeitbereich – ungenutzte Potenziale?

Die Erhaltung der Gesundheit und der Unabhängigkeit ist der Wunsch jedes Menschen. Das gilt umso mehr für ältere Menschen, die bereits in einer Pflegeeinrichtung wohnen oder Spitex-Leistungen beanspruchen. Eine zentrale Bedeutung für den Erhalt von Autonomie und Lebensqualität im Alter wird der Prävention und der Gesundheitsförderung beigemessen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen und Prognosen für den Langzeitpflegebereich wird es zunehmend wichtig, vermehrt darauf zu achten, sich nicht nur mit der Weiterentwicklung und dem Ausbau der Versorgungsstrukturen zu beschäftigen, sondern auch ein Bewusstsein zu schaffen, wie Präventionspotentiale im Langzeitbereich besser genutzt werden können.

Auch aus volkswirtschaftlicher Sicht kommt der Vermeidung von Pflegebedürftigkeit durch den Ausbau einer altersspezifischen Prävention und Gesundheitsförderung hohe Bedeutung zu. Kantone und Gemeinden finanzieren einen grossen Teil der Kosten für die Langzeitpflege. Steigt aufgrund der demografischen Alterung der Pflegebedarf, steigen folglich auch die Kosten. Werden aber gesundheitsförderliche, präventive und rehabilitative Potenziale stärker ausschöpft, kann eine bedarfs- und kosteneindämpfende Wirkung gelingen. Mit der Strategie Gesundheit2030 setzt auch der Bundesrat einen Schwerpunkt auf die Langzeitpflege und damit auf Massnahmen zur Prävention von Pflegebedürftigkeit.

Gesundheitsförderung und Prävention sind effiziente Instrumente zum Erhalt der Gesundheit. Wichtig für die Umsetzung sind insbesondere die Kantone, Gemeinden und nichtstaatliche Organisationen. Während sie auf die demografische Alterung und die epidemiologische Entwicklung praktisch keinen Einfluss haben, kann die Gesundheits- und Alterspolitik bis zu einem gewissen Grad steuern, wie präventive Angebote besser in den Versorgungsablauf implementiert werden können. Heute ist die Gesundheitspolitik stark auf die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung ausgerichtet. Prävention und Gesundheitsförderung sind oftmals von untergeordneter Bedeutung.

Auch bei den Institutionen der Langzeitpflege fehlt vielfach das Wissen und Bewusstsein für das Potential von Prävention. Für sie sollte der präventive Ansatz Ansporn sein, bislang brachliegende präventive Kompetenzen in konkrete Handlungsfelder umzusetzen. Hierzu gilt es aber, entsprechende Voraussetzungen zu schaffen.

Wie ist der Stellenwert von Prävention bei den Pflegeheimen und der Spitex? Was können Gemeinden und Städte beitragen? Wie können präventive Angebote besser in den Versorgungsablauf implementiert werden? Wie können bereits bestehende Strukturen optimiert und gestärkt werden? Welches sind Erfolgsfaktoren für wirksame Ansätze?

Diesen und weiteren Fragen geht die RVK-Tagung Langzeitpflege zusammen mit Expertinnen und Experten nach. Diskutieren Sie mit. Wir laden Sie sehr herzlich zu dieser spannenden Veranstaltung ein.

Kundenstimmen

Heinz M. Schwyter

Heinz M. Schwyter

Gemeinderat, Gemeinde Turbenthal

«Die Fachtagung spricht die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Langzeitpflege an. Ich nehme jedes Jahr wertvolle Inputs für meine Arbeit in der Gemeinde mit.»

Volker Zaugg

Volker Zaugg

Geschäftsführer, Alters- und Pflegeheim Rüttigarten

«Interessante, praxisorientierte Themen, ein guter Mix aus spannenden Referenten und Teilnehmenden sowie eine professionelle Organisation – ich bin gerne wieder dabei.»

Jetzt anmelden

Datum / Ort

Do, 24. November 2022
Volkshaus Zürich

Zeit / Dauer

9.00 – 12.30 Uhr

Kosten

Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 23.09.2022
CHF 95.00 regulär
CHF 75.00 reduziert*

Bei Anmeldung ab 24.09.2022
CHF 110.00
CHF 90.00*

*Ermässigung für Mitglieder:

  • CURAVIVA Schweiz
  • senesuisse
  • Spitex Schweiz
  • Schweizerischer Gemeindeverband
     

inklusive: Tagungsunterlagen, Begrüssungskaffee und Pausenverpflegung

Mit der Anmeldung zur Tagung kann ein Stehlunch (CHF 25.00 inkl. Getränke) bestellt werden.

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