Antibiotika helfen, bakterielle Infektionen zu bekämpfen. Das Problem: Bakterien sind anpassungsfähig. Werden Antibiotika zu häufig oder falsch eingesetzt, können sie Resistenzen entwickeln. Das bedeutet, dass die Medikamente ihre Wirkung verlieren und Infektionen schwerer behandelbar werden.
Ein häufiger Auslöser ist der unnötige Einsatz, etwa bei Erkältungen oder Grippe – Erkrankungen, die durch Viren verursacht werden und auf Antibiotika gar nicht ansprechen. Neben dem falschen Einsatz von Antibiotika können auch medizinische Behandlungen das Risiko für Antibiotikaresistenzen erhöhen. Dazu gehören beispielsweise Chemotherapien oder Bestrahlungen, da sie das Immunsystem schwächen und Infektionen wahrscheinlicher machen – wodurch häufiger Antibiotika eingesetzt werden müssen.
Für die Gesundheit hat das weitreichende Folgen: Infektionen dauern länger, verlaufen schwerer und können im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden.
Antibiotika sollten nur nach ärztlicher Verordnung eingenommen und wie vorgeschrieben zu Ende geführt werden.