Holunder: Natürliche Unterstützung für das Immunsystem
Holunder ist eine weit verbreitete Pflanze in Europa und wächst häufig an Waldrändern, Hecken und in Gärten. Besonders bekannt ist der Schwarze Holunder, dessen Blüten und später auch die Beeren traditionell vielseitig genutzt werden.
Die Blütezeit des Holunders liegt meist zwischen Mai und Juni. In dieser Zeit entfalten sich die charakteristischen, weiss-cremefarbenen Blütendolden mit ihrem intensiven, süsslichen Duft. Aus den Blüten werden häufig Sirup, Tee oder Limonaden hergestellt, die besonders im Frühling und Sommer beliebt sind.
Gesundheitlich werden Holunderblüten vor allem wegen ihrer schleimlösenden und schweisstreibenden Eigenschaften geschätzt. Traditionell werden sie bei Erkältungen und fieberhaften Infekten eingesetzt, da sie den Körper bei der natürlichen Abwehr unterstützen können. Auch entzündungshemmende und antioxidative Pflanzenstoffe spielen dabei eine Rolle.
Später im Jahr reifen die dunklen Holunderbeeren, die reich an Vitamin C und sekundären Pflanzenstoffen sind. Sie werden ebenfalls häufig zur Unterstützung des Immunsystems verwendet, sollten jedoch nur gekocht verzehrt werden, da rohe Beeren unverträglich sein können.