Laufen ohne Steigung fühlt sich zunächst leichter an und eignet sich gut für lockere Einheiten oder längere Distanzen. Allerdings unterscheidet es sich etwas vom Laufen draussen, da der Windwiderstand fehlt. Eine leichte Steigung von etwa ein bis zwei Prozent kann helfen, diesen Unterschied auszugleichen und das Training realistischer zu gestalten.
Das Laufen mit Steigung bringt zusätzliche Vorteile: Die Muskulatur, insbesondere in Beinen und Gesäss, wird stärker beansprucht, und auch das Herz-Kreislauf-System arbeitet intensiver. Dadurch steigt der Trainingsreiz, ohne dass die Geschwindigkeit erhöht werden muss. Das kann besonders für Kraftausdauer und Kalorienverbrauch interessant sein.
Welche Variante die richtige ist, hängt letztlich vom Trainingsziel ab. Eine Kombination aus flachen Einheiten und Läufen mit Steigung sorgt für Abwechslung und macht das Training insgesamt effektiver.