Eine Tierhaarallergie entsteht, wenn das Immunsystem auf Proteine in Hautschuppen, Speichel oder Urin von Tieren überreagiert. Bei Kontakt mit diesen Allergenen schüttet der Körper Histamin und andere Botenstoffe aus, was zu typischen Symptomen wie Niesen, Juckreiz, tränenden Augen oder Atembeschwerden führen kann.
Präventive Massnahmen helfen, die Belastung zu reduzieren: Regelmässiges Lüften, häufiges Staubsaugen mit HEPA-Filter, Waschen von Tierbettzeug und strikte Hygiene im Wohnbereich können Allergene verringern. Auch das Reinigen von Händen und Kleidung nach dem Kontakt mit Tieren ist hilfreich.
Zur Behandlung stehen antiallergische Medikamente wie Antihistaminika oder kortisonhaltige Sprays zur Verfügung. In schweren Fällen kann eine Hyposensibilisierung, also gezieltes Training des Immunsystems, in Erwägung gezogen werden.